Weg von persönlichen Sympathien hin zu Leistung - Gespräch mit dem Kreisvorsitzenden Sven Rissmann

 Mit dem Versprechen, den Mitgliedern künftig mehr zuzuhören, wurde Sven Rissmann MdA Anfang Mai als neuer Vorsitzender des CDU Kreisverbands Mitte gewählt.

Nun hat er begonnen, dieses Versprechen einzulösen: am 15. Juni 2017 war die Frauen Union in der Kreisgeschäftsstelle zum Gespräch eingeladen. Es wurde naturgemäß zunächst über Frauenpolitik gesprochen. Dabei outete Rissmann sich als kein besonderer Freund von Frauenquoten. Es sei sinnvoller, sich selbst Ziele zu setzen, als zwanghaft Quoten erfüllen zu müssen. Vor allem aber müssten Anreize geschaffen werden, damit Leistung sich durchsetze. Auf den Einwand seitens der Frauen Union, dass Frauen häufig zurückhaltender seien und ihre Leistung nicht genug in den Vordergrund stellten, warf Rissmann ein, dass man dann auf anderen Wegen dafür sorgen müsse, dass die Arbeit von Frauen wahrgenommen werde. So sei eins seiner Kernanliegen, für mehr Transparenz im Kreisverband zu sorgen. Es solle klar werden „wer was macht“, um dann entsprechend fähige Personen fördern zu können. Dies komme natürlich auch Frauen zugute, sei aber allgemein der für ihn wichtige Schritt weg von persönlichen Sympathien hin zu Leistung.

 

Grundsätzlich ginge es darum Wahlen zu gewinnen und das könne man nur, indem jeder potentielle Wähler sich in zumindest einem CDU Kandidaten wiederfinde, ob nun Frau, Mann, jung, alt, verschiedenen Religionen oder sexuellen Orientierungen angehörend.

 

Weiterhin diskutierte man über die allgemeine Ausrichtung des Kreisverbandes in der Zukunft. Besonders freuten sich die Mitglieder der Frauen Union darüber, dass die Strukturen im Kreisverband vereinheitlicht und damit übersichtlicher gestaltet werden sollen. So sollen zum Beispiel künftig alle in den jeweiligen Ortsverbänden und Vereinigungen stattfindenden Veranstaltungen zentral abrufbar sein. Angeregt wurde über mögliche Veranstaltungsorte und Aktionsmöglichkeiten nachgedacht. Dabei machte Rissmann klar, dass man auch alte Ideen ruhig noch einmal probieren könne. Insgesamt ginge es darum, die Mitglieder zu aktivieren. Damit der Kreisvorsitzende zukünftig noch mehr zuhören kann! 

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